Beikost für Babys – Tipps und Tricks für Mütter und Väter

Als Beikost werden alle Nahrungsmittel außer Mutter- und Säuglingsmilch bezeichnet. Darunter versteht man also beispielsweise Baby-Brei aus verschiedenen Gemüsesorten, Obst und Getreide.
Wann man am besten mit der Fütterung von Beikost beginnen sollte, ist von Baby zu Baby völlig unterschiedlich. Manche interessieren schon ab dem 4. Monat für die Leckereien auf dem Löffel, andere erst ab dem 6. Monat usw. Babys sollten langsam, also nach und nach an die Beikost gewöhnt werden. Am Anfang kann es aufgrund der Nahrungsumstellung auch zu Durchfall oder ähnlichen Magen-Darm-Beschwerden kommen. Deshalb: nur nichts überstürzen! In der Muttermilch sind alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten, die ein Kind braucht. Machen Sie sich deshalb keine Sorgen, wenn es nicht gleich mit der Beikost klappt. Beim Einkauf sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie glutenfreien Baby-Brei kaufen um möglichen Krankheiten in diesem Zusammenhang vorzubeugen. Insbesondere am Anfang sollte man auf glutenhaltiges Getreide wie Hafer oder Weizen verzichten.

Wenn die ersten Zähnchen kommen…

Viele Eltern erinnern sich bestimmt noch sehr gut an die Zeit, als ihre Kinder Zähne bekommen haben. Diese Zeit ist mitunter nicht immer einfach und bereitet vielen Müttern und Vätern Kummer, Sorgen und schlaflose Nächte. Normalerweise bekommt ein Baby den ersten Zahn zwischen dem fünften und achten Monat. Manche Babys bekommen ihre ersten Zähnchen aber auch schon früher oder noch später. Bevor ein Zahn durchbricht schwillt das Zahnfleisch an und das ist auch die Phase, in welcher viele Babys Schmerzen haben und dies auch lautstark zu verstehen geben.

Es gibt einige Mittel und Methoden, die ihrem Kind während dieser Zeit helfen, die Schmerzen besser zu ertragen. Ein Beißring oder Karotten beispielsweise helfen den Schmerz durch den Kau-Druck zu betäuben. Besonders hilfreich sind auch gekühlte Beißgegenstände, da Kälte das Zwicken und Kribbeln im Mund dämpfen. Sie könnten daher das Beißobjekt vorher eine Weile in den Kühlschrank legen. Kamillentee ist ebenfalls empfehlenswert, da es entzündungshemmend wirkt.

Bio-Produkte: Gesunde Ernährung auch für die Kleinen!

In den letzten Jahren ist ein wahrer Bio-Boom ausgebrochen in Deutschland. Mittlerweile bieten sogar bekannte Discounter und Supermarktketten wie beispielsweise LIDL oder ALDI Bio-Produkte an. Was für Erwachsene gut ist, kann für Babys nicht schlecht sein. Zwischen dem 5. Und 7. Monat sollte die Beikost eingeführt werden. Hierbei können Sie auf gesunde Bio-Produkte zurückgreifen wie zum Beispiel Karotten (Karottenmus). Später können Sie dann auch Kartoffelbrei zubereiten. Wichtig ist eine schrittweise Einführung. Ihr Kind muss sich langsam an die Umstellung gewöhnen können. Immer öfter taucht in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, ob man Babykost aus Gläschen verwenden soll. Selbst zubereitete Beikost hat gegenüber der industriell hergestellten Babynahrung deutliche Vorteile, die es zu beachten gilt. Die Portionierung ist einfacher zu gestalten, die Nahrungsmittel können selbst gewählt werden (Bio-Produkte) und wenn mal was übrig bleibt kann man dieses problemlos einfrieren und hat auf diese Weise viel weniger Aufwand bei der Zubereitung.

Was ist gut für mein Kind?

Mein Sohn ist 8 Monate alt und hat natürlich scho die ein oder andere Erfahrung in Sachen “Ernährung” gemacht.  Wir achten bei Fertigprodukten darauf, dass kein zusätzlicher Zucker enthalten ist. Ich selbst habe relativ schlechte Zähne und möchte nicht die Fehler machen, die zu meiner Geburt noch nicht als Fehler erwiesen waren. Sprich ich verzichte vollkommen auf den Zuckerzusatz.

Zuckerzusatz gibt es in vielen Säften vorallem die ab dem 6. Monat. Einfache Fruchtsäfte werden zu Zuckerbomben obwohl schon Fruchtzucker enthalten ist. Je nach zeitlicher Verfügbarkeit bekommt Fynn ein Fertiggläschen oder ich koche selbst für ihn. Meine Erfahrungen mit Fertiggläschen ist geteilt. Viele Gläschen bieten nicht die Sättigung wie eine Flasche oder Muttermilch direkt. Da wir schon Gläschen gekauft hatten haben wir einfach eine Kartoffel gekocht, pürriert und dann zu dem Gläschen gegeben. Mit einem kleinen Stückchen Butter oder Margarine schmeckts auch gleich viel besser.  Als kleinen Nachtisch bekommt er dann noch ein Fruchtgläschen. Die schmecken eigentlich durch die Bank weg super und selbst gemacht finde ich persönlich sogar noch besser. Bei Fruchtgläschen muss Fynn meistens auch durch drei teilen, da mein Mann und ich das auch super gern essen (ja wir schämen uns ein bisschen!).

Ich schäme mich nicht zu sagen, dass Fynn auch ab und an mal ein wenig (wirklich wenig!) Nutella bekommt oder Marmelade. Ich finde das nicht schädlich da die Menge kaum messbar ist. Zumal auch das meiste mit dem Speichel zusammen wieder aus dem Mund fließt. Ich finde probieren schadet nicht. Mit allem sollte man natürlich mehr als sparsam umgehen, also nicht gleich ein Nutellabrot schmieren sondern einfach mal naschen lassen.

In Fynns Alter wird jeder einzelne Bissen den man macht mitgezählt. Da macht essen schon kaum noch Spaß. Um so toller ist es wenn er auch mal ein wenig naschen darf. Ein bisschen Kartoffelbrei mit einem bisschen Soße. Ein kleiner Schleck vom Eis. Das hat auch uns Erwachsenen nicht geschadet.

Entdecken Sie mit Ihrem Kind zusammen die Welt der Geschmäcker.


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