Wenn die ersten Zähnchen kommen…

Viele Eltern erinnern sich bestimmt noch sehr gut an die Zeit, als ihre Kinder Zähne bekommen haben. Diese Zeit ist mitunter nicht immer einfach und bereitet vielen Müttern und Vätern Kummer, Sorgen und schlaflose Nächte. Normalerweise bekommt ein Baby den ersten Zahn zwischen dem fünften und achten Monat. Manche Babys bekommen ihre ersten Zähnchen aber auch schon früher oder noch später. Bevor ein Zahn durchbricht schwillt das Zahnfleisch an und das ist auch die Phase, in welcher viele Babys Schmerzen haben und dies auch lautstark zu verstehen geben.

Es gibt einige Mittel und Methoden, die ihrem Kind während dieser Zeit helfen, die Schmerzen besser zu ertragen. Ein Beißring oder Karotten beispielsweise helfen den Schmerz durch den Kau-Druck zu betäuben. Besonders hilfreich sind auch gekühlte Beißgegenstände, da Kälte das Zwicken und Kribbeln im Mund dämpfen. Sie könnten daher das Beißobjekt vorher eine Weile in den Kühlschrank legen. Kamillentee ist ebenfalls empfehlenswert, da es entzündungshemmend wirkt.

Wenn Kids mehrsprachig aufwachsen …

Mehrsprachig aufzuwachsen kann für ein Kind nur von Vorteil sein. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, wenn man verschiedene Sprachen kennt und zu keinem Zeitpunkt lernt man eine Sprache einfacher und besser als im Kleinkindalter. Babys lernen vom ersten Tag an die Sprache, die sie durch ihre Eltern mitbekommen. Studien haben ergeben dass sich Mehrsprachigkeit bei Kids vorteilhaft auswirkt auf die Leistungen in der Schule. Wichtig bei der mehrsprachigen Erziehung ist aber, dass beide Sprachen perfekt gesprochen werden. D.h. mindestens ein Elternteil sollte jeweils mindestens eine Sprache richtig beherrschen (Muttersprache).

Hilfreich und einfacher für das Kind wird es dann, wenn auch Verwandte, wie Onkel und Tante die Zweitsprache sprechen. Babys saugen Informationen in den ersten Lebensjahren sprichwörtlich auf und verarbeiten diese prompt. Ihre Kinder sollten grundsätzlich frei sein, in der Entscheidung, welche Sprache sie innerhalb der Familie sprechen. Ein Zwang wirkt sich immer negativ aus.

Baby, Kinder & Erziehung – Wie mache ich es richtig?

Es gibt keine Formeln wie man ein Kind am besten erzieht. Gäbe es diese, wäre die Erziehung der Kinder sicherlich einfacher. Es gibt durchaus wichtige Faktoren, mit deren Hilfe die Erziehung Ihrer Kinder klappen sollte: Vertrauen, Liebe und Zuneigung. Oftmals liegt es auch einfach an mangelnder Absprache zwischen beiden Elternteilen. Finden Sie klare Linien und bringen Sie Struktur in erzieherische Angelegenheiten. Wenn Sie sich selbst einig sein, dann läuft es auch mit der Erziehung besser. Kinder spüren wenn sich die Eltern uneinig sind. Eine strenge Kindererziehung ist nicht wirklich sinnvoll. Verbringen Sie viel Zeit mit Ihren Kindern, machen Sie gemeinsame Spiele und haben Sie Spaß. Sie selbst müssen ein Vorbild sein und so sollten Sie sich auch verhalten. Gerade zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr haben Kinder oftmals eine Trotzphase. Und Sie als Eltern bestimmen, wie es damit umgeht und welche Ausmaße es annimmt. Seien Sie liebevoll und beschäftigen Sie sich mit Ihren Kindern und Sie werden sehen, wie einfach und schön Kindererziehung wirklich sein kann.

Abschied vom Schnuller – Hilfreiche Tipps für Eltern!

Kinder lieben sie: die Schnuller! Der Schnuller ist ein zuverlässiger Begleiter für ihr Kind. Er spendet Trost, beruhigt und kann auch mal als Spielzeug, zur Unterhaltung dienen. Doch irgendwann ist die Zeit gekommen, in der man Abschied nehmen muss vom geliebten Schnuller. Es gibt verschiedene Mittel und Wege, wie sie ihr Kind langsam daran gewöhnen, dass es auch ohne Schnuller auskommen kann.

Kaufen sie beispielsweise keine neuen Schnuller mehr. Ihr Kind merkt, dass immer weniger Schnuller zuhause sind und die Schnuller-Zeit nicht ewig hält. Ersetzen Sie den Schnuller durch ein Kuscheltier. Die meisten Kinder lieben Kuscheltiere. Wenn die Zeit des Abschieds dann gekommen ist gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten den Schnuller ein für allemal zu entfernen. Ihr Kind könnte den alten Schnuller irgendwo vergraben und als Belohnung winkt ein neues Buch oder ein Plüschtier. Oder die Schnullerfee kommt und nimmt den Schnuller im Austausch für ein kleines Geschenk mit. Ganz wichtig im Anschluss ist jedoch eine tolle Belohnung, die sich Ihr Kind verdient hat.

Hits for Kids – Musik für Babys

Sprachwissenschaftler und Neurologen von diversen wissenschaftlichen Instituten behaupten dass Kleinkinder die Sprache auch über musikalische Einflüsse und Aspekte erlernen. Sprachmelodie, Tonlage, Timbre der Stimme – das alles sind Faktoren, anhand derer ein Kind in der Lage ist unter anderem sogar herauszuhören, in welcher emotionalen Verfassung die Eltern sind. Von daher ist es ratsam und hilfreich wenn man dem Kind Musik vorspielt. Selbst für ungeborene Kinder empfiehlt sich leichte, sanfte Musik. Viele werdende Mütter berichten darüber, dass sie wahrnehmen wie ihr Ungeborenes auf Musik, Klänge und Geräusche reagiert. Ebenso kann sanfte Musik insbesondere auch in den letzten Wochen der Schwangerschaft hilfreich sein zur Beruhigung des Babys im Mutterleib. Und auch später sind Einschlafhilfen in Form von Baby CDs oder Spieluhren mit sanften Melodien sehr hilfreich. Musik stimuliert das Gehirn. Man sollte es nur nicht übertreiben und dem Kind Musik aufzwängen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Netmoms.de – Das Portal für Mütter

Neues Netzwerk für 4,5 Millionen deutscher Mütter im Internet: NetMoms.de

Nach den Studenten ( StudiVZ) und den Geschäftsleuten (XING) haben nun endlich auch die deutschen Mütter im Internet ihre eigene Plattform. Heute geht mit NetMoms.de das erste deutsche Online Netzwerk, das von Müttern für Mütter gemacht wird, an den Start.

Bereits heute sind in Deutschland 4,5 Millionen Mütter mit Kindern unter 14 Jahren im Internet aktiv. Damit ist die Internetnutzung bei den Müttern höher als in der Gesamtbevölkerung (AWA 2006). Doch es fehlen Angebote, die sich speziell an die Mütter richten und die es ihnen ermöglichen, in einem informellen, sicheren Umfeld Kontakt zueinander aufzunehmen und sich auszutauschen.

NetMoms, das erste deutsche Online Netzwerk, das von Müttern für Mütter gemacht wird, schließt diese Lücke. NetMoms macht den Namen zum Programm und schafft einen Treffpunkt für Mütter im Internet. Bei NetMoms können Mütter andere Mütter aus Ihrer Umgebung oder auch aus anderen Teilen Deutschlands kennenlernen, sich von ihnen Rat holen, Erfahrungen austauschen und über Themen, die ihnen am Herzen liegen, diskutieren.

„Wie bringe ich Beruf und Kind unter einen Hut?” „Wie verändert sich mein Sexleben nach der Geburt?” „Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind?”

Dies alles sind Fragen, die bei NetMoms auf den Tisch kommen und die im offenen Erfahrungsaustausch diskutiert werden können. Tanja, Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont, eine der Gründerinnen von NetMoms und Mutter einer Tochter kommentiert: „Als Mutter weiß ich, wie wichtig der Austausch mit anderen Müttern ist und wie schön es auch ist, die Erfahrungen, die ich nach der Geburt meiner Tochter gemacht habe, mit anderen Müttern zu teilen. Mit NetMoms wird dieser Austausch in Zukunft viel einfacher, und ich kann von den wertvollen Erfahrungen anderer Mütter profitieren.”

NetMoms bietet den Müttern zusätzlich die Möglichkeit, Fotos von ihren Kindern zu zeigen und zu verwalten, ein Tagebuch zu schreiben und sich ihren eigenen Platz im Internet zu schaffen, den Freunde und Verwandte besuchen können, auch wenn sie nicht um die Ecke wohnen.„Wir möchten Mütter aus ganz Deutschland zusammenbringen, aber gleichzeitig auch ein lokaler Dreh- und Angelpunkt sein” erläutert Tanja zu Waldeck. „Mit NetMoms möchten wir nicht nur ein neues Netzwerk schaffen, sondern auch bestehende Kontakte und Aktivitäten zusammenführen. Kurz, wir möchten, dass man sich bei NetMoms wiederfinden und zuhause fühlen kann”. Deshalb sollen Mütter bei NetMoms in Kürze auch Informationen über Freizeitaktivitäten, Kurse oder Gruppen in ihrer Umgebung finden können.

Insbesondere die berufstätigen Mütter liegen den NetMoms Gründerinnen am Herzen: „Wir wissen, dass über 50 Prozent unserer Zielgruppe berufstätig sind. Und um gerade diese Mütter zu unterstützen, planen wir in den nächsten Monaten die Einführung eines Service Bereichs, in dem Mütter Babysitter in ihrer Umgebung finden oder über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Kindergärten und Kinderkrippen berichten können” erläutert Gründerin Stephanie Staar die weiteren Pläne von NetMoms.

Jeden Tag etwas Neues….

Es ist schon interessant wie sich alles verändert und vor allem in welcher Geschwindigkeit. Noch gestern hat sich unser Sohn an uns gekuschelt, war hilflos und neugierig die Welt zu erkunden. Und jetzt? Vorbei? Einfach so? So extrem ist es natürlich nicht, aber wenn der Kleine seinen Willen durchsetzt, dann gibt es daran auch nichts zu ruckeln. Er erforscht seine Welt möchte alles ausprobieren und am liebsten möchte er alles sofort können. Nun ist es wichtig, dass man ihn in allem unterstützt, natürlich nur soweit, wie er es darf.

Seit Fynn krabbeln kann ist bei uns schon alles kindersicher, wir haben ein Türgitter vor unserer Treppe zur Eingangstür und auch ein Gitter zum Kücheneingang. Das Bad und das Wohnzimmer gleichen einem Schutzbunker und sind hermetisch abgesichert. Wir wollen ja nicht, dass ihm irgendwas passiert. Und trotzdem kommt es vor das er sich mal einen blauen Fleck holt und meiner Meinung auch total normal. Niemand ist als Meister vom Himmel gefallen und wenn man allein aus dem Bett krabbeln möchte, dann kommt es nun mal vor das man mit einem großen <rums> auf dem Boden landet. Fynn ist nun 13 Monate alt und versucht auf eigenen Beinen zu stehen, das Laufen an der Hand funktioniert schon perfekt und es ist schon kein einfaches Laufen mehr sondern schon bereits Rennen. Aber so ganz allein mag er dann doch nicht die Welt erkunden.

Durch Zeigen macht er aufmerksam was er gern möchte. Manchmal wenn er sich nicht entscheiden kann, dann kann das auch für Mama und Papa mal anstrengend werden, bloß nicht die Geduld verlieren, irgendwann zeigt er dann schon auf das Richtige. Zum Geburtstag hat Fynn von uns ein Spielzeugtelefon mit tollen tönen von Ernie bekommen, jedoch interessiert er sich noch sehr gern für die Babyspielsachen die in seinem Zimmer noch verstreut liegen. Er findet jetzt jedoch andere Möglichkeiten sie einzusetzen, zum Beispiel können Spielsachen für Babies total toll durch die Gegend fliegen und tun auch gar nicht weh, wenn sie einen treffen.

Fynn versteht schon sehr gut was wir von ihm wollen. Er hört und macht gern Musik und musiziert auch sehr gern. Er liebt Kinder um sich herum und ich finde die beste Erfindung, wenn der Nachwuchs noch nicht in den Kindergarten soll, ist eine Krabbelgruppe. Fynn geht gleich in 2. Verteilt über die Woche hat er die Kinder um sich die es in unserer Umgebung leider nicht gibt.

Fynn bekommt aktuell noch eine reguläre Flasche zum Abend und manchmal wenn es mit dem Frühstücken sehr schlecht ist, dann auch eine zum Morgen, dass ist aber schon selten geworden. Eigentlich isst er das was wir uns auch machen oder auch gern mal noch ein Gläschen. Sein Geschmack hat sich immer mehr geformt und es ist interessant, wenn er Dinge probiert, die er vor einem oder zwei Monaten noch nicht mochte und nun sehr lecker findet.

So langsam sind wir auch mit den Impfungen für das erste durch. Fynn hat diese sehr gut vertragen. Ich bin für Impfungen, denn meiner Meinung nach gibt es viel mehr Kinder die durch Nichtimpfen geistige oder körperliche Schäden davon tragen als durch das Impfen. Wir merken auch immer mehr wie wichtig ein guter Kinderarzt ist, dem man vertraut und wo das Kind auch gerne hingeht. Okay, Fynn geht gern wegen der Spielsachen hin, aber der Doktor bekommt auch jedes Mal vor der Impfung ein nettes Lächeln. Danach nicht mehr, aber auch verständlich und Fynn ist da nicht nachtragend.

Ab wann sagt man eigentlich “Nein”?

Fynn ist 8 Monate alt und entdeckt täglich Neues. Da kommt die Frage schnell auf wann man anfangen sollte “nein” zu sagen oder was man durchgehen lassen sollte.

Wenn Fynn in seinem Hochstuhl beim Essen zappelt und unaufmerksam ist oder ihn die Waschmaschine mehr interessiert als sein Essen, dann sage ich schon mal mit bestimmenden Ton seinen Namen. Er weiß ganz genau was er nicht richtig getan hat und ist auch gleich wieder ruhig. Natürlich hält das nicht lange an, aber er weiß das es bei diesem Tonfall nicht gut um ihn steht.

“Nein” zu sagen fällt schwer, aber ich bin der Meinung man kann nicht früh genug damit anfangen. Somit zeigen Sie ihrem Kind schon frühzeitig seine Grenzen, denn nur so wird es später nicht schwierig. Heute darf er an der Gardine ziehen und es macht ihm Spaß, aber wenn er es morgen nicht mehr darf, dann kann er das nicht nachvollziehen.

Wenn Fynn seinen Namen hört (egal in welchem Tonfall) er guckt einen an und grinst. Da ist es natürlich nicht einfach “Nein” zu sagen, daher machen wir alles über die Art wie wir es sagen und versuchen ernsthaft zu schauen. Nicht immer einfach, aber allein schon der Versuch zählt.


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