Karriere und Kind – Passt das wirklich zusammen?

Sehr viele junge Erwachsene sind nach wie vor der Meinung, dass Kind und Karriere einfach nicht zusammenpassen. Das sieht man unter anderem auch daran, dass beispielsweise nur knapp ein Viertel der jungen Wissenschaftler in Deutschland überhaupt Kinder haben. Mittlerweile gibt es das Elterngeld, das insbesondere für Besserverdiener einen Anreiz schaffen kann, hinsichtlich der Familienplanung und der Kinder. Doch ist das als Argument wirklich ausreichend?

Junge Eltern wünschen sich vor allem mehr Flexibilität was die Arbeitsstelle angeht. So müssten auch Unternehmen sensibler mit dem Thema Beruf und Familie umgehen und entsprechende Lösungen anbieten, so die Forderung. Beispielhaft gehen Firmen voran, die Ganztagsbetreuung für Kinder von Angestellten anbieten. Die meisten kleinen Unternehmen werden sich eine solche Kinderbetreuung wohl aber eher nicht leisten können. Umso wichtiger ist es, dass Hilfe vom Staat kommt, in Form von Tagestätten, die genügend Plätze anbieten und auch im ländlichen Bereich angesiedelt sind.

Keine finanziellen Sorgen dank Elterngeld?

Die meisten Paare machen sich im Zuge der Familienplanung entsprechende Gedanken zur Finanzierung des Nachwuchses. Kommt man mit dem was man hat wirklich über die Runden? Inwiefern ist eine finanzielle Absicherung durch das Elterngeld gegeben, das im Übrigen für ab dem 01.01.2007 geborene Kinder gültig ist? Grundsätzlich kann man sich die Höhe des Kindergeldes selbst ausrechnen. Als Grundlage dient das Nettoeinkommen des antragstellenden Elternteils. Der Staat zahlt bis zu zwei Drittel, maximal aber 1800 Euro. Ebenso gibt es einen Mindestbetrag, der aktuell bei 300 Euro liegt. Mit der Einführung des Kindergeldes verspricht sich die Bundesregierung finanzielle Sicherheit für die erste Zeit, in der sich die Eltern vollkommen auf die Erziehung des Kindes konzentrieren sollen – ohne finanzielle Sorgen und Ängste. Ebenso erhofft sich die Regierung einen Zuwachs von Kindern bei Akademikern, deren Kinderzahl bundesweit unter dem Gesamtdurchschnitt liegt. Kompliziert machen das Kindergeld die schwierigen, nicht immer leicht nachvollziehbaren Einkommensberechnungen bei Selbstständigen.

Wer Wo Was Wann und Wie?

Hallo zusammen, vor der Geburt meines Sohnes Fynn habe ich Internetseiten gewälzt um schon im voraus zu wissen was nach der Geburt auf mich zukommt und vorallem wann was erledigt werden sollte.

Was muss beantragt werden?

An erster Stelle steht da das Kindergeld das bei der Familienkasse beantragt wird. Den Antrag bekommt man im Internet auf der Homepage der Agentur für Arbeit (hier). Jede Agentur für Arbeit nimmt Ihnen den Antrag ab und leitet ihn an die Familienkasse weiter.

Dann haben Sie ein Anrecht auf Elterngeld. Das wird beim Landesamt für soziale Dienste beantragt. Den Antrag kann man mit einem Anruf bei der zuständigen Außenstelle anfordern. Ein kleiner Tipp: Machen Sie sich eine Kopie des Antrags, da dieser sehr schwierig auszufüllen ist. Nicht nur Mama auch der Papa des Kindes hat ein Anrecht auf Elterngeld, je nachdem wer die Elternzeit nimmt hat der Partner ein Anrecht auf 2 Partnermonate. Bei der Berechnung des Elterngeldes wird der Zeitraum des Mutterschutzes abgezogen, dass heißt: Man hat nicht 12 Monate Elterngeld sondern die Differenz daraus.

Welche Behördengänge sind zu tätigen?

Das Krankenhaus in dem Fynn zur Welt gekommen ist, hat 3 Tage nach seiner Geburt die Geburtsbescheinigung zum zuständigen Standesamt geschickt. Wir konnten diese nach 5 Tagen abholen und ihn dann auch anmelden. Bei vielen Standesämtern wir die Ausstellung der Geburtsurkunde und die Anmeldung nicht gleichzeitig gemacht. Da genügt ein Anruf und schon weiß man bescheid.

Bei Ihrer Krankenkasse muss der neue Erdenbürger angemeldet werden, damit auch er versichert ist. Welche Krankenkasse dafür genommen wird ist im eigentlichen Sinne egal. Entweder vom Papa oder von Mama.

Sollten Sie nicht verheiratet sein, müssen Sie auch dem Jugendamt einen Besuch abstatten. Dort muss der Papa des Kindes die Vaterschaft bestätigen.

Weitere Informationen bietet die Seite von Urbia. Dort gibt es eine Ämter-Checkliste und weiteres Wissenswertes.


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